Neu formiertes STV-Handballteam steht vor einer schweren Saison

Das Handball-Oberligateam des Soester TV ist einmal kräftig durchgemischt worden. „Wir haben in den letzten zwei Jahren zwölf gestandene Oberliga- und 3.Liga-Spieler verloren. Dies war schon ein herber Verlust für uns“, konstatiert STV-Trainer Max Loer: „Es geht deshalb jetzt In erster Linie darum, die neue Mannschaft zu entwickeln. Wir werden versuchen, mit jungen Leuten aus der zweiten Mannschaft und Talenten aus der Region eine schlagkräftige Truppe aufzubieten.“

Den zahlreichen Abgängen stehen genauso viele Neuzugänge gegenüber. Jan Wiesemann (Rückraum von Menden 2), Justin Mehrmann (Torwart, A-Jugend Altenhagen), Louis Guttmann (Rückraum, Kreis, A-Jugend Altenhagen), Franz Holznagel (Rückraum Spradow) sowie Mika Schürhoff (Rückraum), Max Vogt (Rückraum) und Moritz Dörnemann (Kreisläufer), die alle aus der zweiten Mannschaft des STV in die Erste berufen wurden. „Die Vorbereitung hat gezeigt, wie motiviert und engagiert die Jungs sind“, ist Max Loer zuversichtlich und vorsichtig zugleich: „Es wird eine extrem schwere und lange Saison, da es in diesem Jahr wieder sehr viele Absteiger geben wird.“ Für den STV-Coach, dem mit Martin Denso (Co-Trainer), Vadim Lammert (Co- und Torwarttrainer) und Yannik Nöh (Athletiktrainer) drei erfahrene Männer zur Seite stehen, sind Eintracht Hagen 2 und Altenhagen die klaren Favoriten auf den Meistertitel in der Oberliga Westfalen: „Das sind Mannschaften, die unter fast profihaften Bedingungen arbeiten und auch Ex-Bundesligaspieler in ihren Reihen haben.“

Erschwerend kommt für den STV die Tatsache hinzu, dass die neue Sporthalle des Soester Börde-Berufskollegs seit Mai wegen eines Legionellenbefalls gesperrt ist und bleibt. So sind die Soester Handballer gezwungen, die ersten fünf Saisonspiele auswärts auszutragen. „Das ist ein großer Nachteil für uns“, gesteht Max Loer ein: „Denn wie oft haben uns unsere Zuschauer zu überdurchschnittlichen Leistungen und Siegen getragen“. Dennoch ist der STV-Coach zuversichtlich, den Klassenerhalt zu schaffen. „Wir Soester können kämpfen. Und das wollen wir schon beim ersten Spiel am 4.September in Ferndorf zeigen.“ Und alle STVer hoffen, dass sie dann bald wieder in ihre „Bördehölle“ können …

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